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Nach jahrzehntelanger Tätigkeit am Max-Born-Gymnasium tritt ein Lehrerquartett nun in den Ruhestand: Irene Schwarz, Hans-Eckhard Giebel, Hermann Reinhardt und Edmund Werkmann wurden verabschiedet. Oberstudienrat Hans-Eckhard Giebel, der seit dem Jahr 1974 am Max-Born-Gymnasium tätig war, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Er unterrichtete die Fächer Biologie und Sport. Besonders bereichert hat er das Schulleben durch seine vielfältigen Talente, die auch außerhalb seiner Fachbereiche lagen. So war er in den letzten 30 Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit für das Max-Born-Gymnasium verantwortlich und hat jahrzehntelang das MBG in Backnang und der Region bekannt gemacht. Auch im örtlichen Personalrat sowie im Bezirks- und Hauptpersonalrat hat sich Giebel schulpolitisch engagiert und hervorragende Pressearbeit für den Philologenverband geleistet. Der sportliche Biologe hat sich außerdem durch seine musikalischen Jazzdarbietungen einen Fanclub geschaffen: Zuletzt erntete er beim Konzert „Jazz über Generationen" im Frühjahr dieses Jahres frenetischen Applaus. Studiendirektor Hermann Reinhardt freut sich nach 34 Jahren am MBG ebenfalls auf die Pensionszeit. Reinhardt unterrichtete die Fächer Biologie und Erdkunde und hat sich in vielen Bereichen in das Schulleben eingebracht. Er wirkte als Personalrat in der Schulkonferenz mit und war 25 Jahre lang für die modernen Medien der Schule zuständig. Mit großem Fleiß und Geschick hat er eine beeindruckende Biologiesammlung aufgebaut und inhaltlich wie technisch auf den neuesten Stand gebracht. Als Ausbilder betreute er mit viel Engagement junge Kollegen. Auch beim Unterrichten hatte Reinhardt immer sehr hohe Ansprüche an sich selbst. Generationen von Schülern konnten sich auf ihren äußerst kompetenten Lehrer verlassen. Mit Oberstudienrätin Irene Schwarz entlässt das MBG eine weitere tragende Persönlichkeit in den Ruhestand. Nach dem Studium in Tübingen absolvierte sie ihr Referendariat in Schorndorf und Waiblingen. Ans MBG kam sie 1978, wo sie sich in drei Jahrzehnten vielfältig verdient gemacht hat. Gewissenhaft, einsatzfreudig und kompetent hat sie sich nicht nur in ihren Fächern Biologie und Sport für ihre Schüler eingesetzt. Als Vorsitzende im Personalrat engagierte sie sich auch für die Belange der Lehrerinnen und Lehrer und trug so viel zum positiven Klima am MBG bei. Jahrelang war sie auch für die Berufsorientierung an Gymnasien zuständig und half so vielen Schülern bei der Berufsentscheidung. Außerdem legte sie mit großem Einsatz einen Schulgarten an und sorgte dafür, dass die Schüler nicht einseitig theoretisch, sondern im Bereich der Gartenpflege auch praktisch gefördert wurden. Um die heißen Sommertage für Schüler und Kollegen erträglicher zu machen, schuf sie gemeinsam mit ihren Schülern ein Klassenzimmer im Grünen, welches im nächsten Schuljahr vielen Klassen Freude machen wird. In den Ruhestand verabschiedet wurde am Gymnasium jetzt auch Studiendirektor Edmund Werkmann. Mit ihm verliert das MBG einen Kollegen, der Generationen von Schülern für seine Fächer Mathematik und Physik begeistern konnte. Werkmann war seit 1973 an der Schule tätig und hat sich in dieser Zeit maßgeblich ins Schulleben eingebracht. Als Abteilungsleiter und Rektoratsassistent hatte er jahrelang Teil an der Leitung der Schule: Er wirkte mit bei der Stundenplanerstellung und beim Vertretungsplan, der Erstellung der Aufsichtspläne sowie bei der Vorbereitung des Abiturs. Jahrzehntelang betreute er mit großem Einsatz Referendare und baute eine hervorragende Physik-Sammlung auf. Außerdem war er zuständig für die Instandhaltung von AV-Medien, Kopierern und Tageslichtprojektoren. „Seine große Erfahrung in allen Bereichen, sein sicheres Urteil, seine Übersicht und Menschenkenntnis werden wir schmerzlich vermissen", sagte Schulleiter Ost. |
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