Max-Born-Musiker stimmen auf Weihnachten ein

Traditionelles Weihnachtskonzert des MBGs in der Kirche St. Johannes

Das traditionelle Weihnachtskonzert des Max-Born-Gymnasiums lockte am Mittwoch, 16. Dezember,  zahlreiche Zuhörer in die St. Johannes-Kirche in Backnang. In diesem Jahr präsentierten der Unterstufenchor, der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor und das Orchester unter der Gesamtleitung von Helmut Weber eine Mozart-Messe, verschiedene Orchesterstücke sowie Weihnachtslieder aus aller Welt.

Eröffnet wurde das Konzert mit Bachs berühmter „dorischer Toccata“, virtuos gespielt von Jacob Fuchs an der Orgel. Darauf folgte Wolfgang Amadeus Mozarts „Sonate D-Dur“, ein Stück für zwei Violinen und Basso Continuo. Friederike Currle und Philipp Kutter spielten ihre Geigenpartien mit fröhlicher Leichtigkeit. Den Rahmen setzten Sarah Fazel an der Orgel, Katharina Currle (Violoncello).
Flötistin Henrike Fuchs beeindruckte in der „Sonate F-Dur“ von Georg Phillip Telemann für Altblockflöte und Basso Continuo durch ihr kontrastreiches Spiel, das von Jacob Fuchs an der Orgel und Peter Fuchs am Violoncello begleitet wurde. Im Anschluss trug Fabian Nemeczek, begleitet von Gerd-Dieter Damen an der Orgel, Vivaldis „Allegro“ vor und entlockte seiner Trompete sowohl zarte als auch kräftige Klänge.

Der Auftritt des Unterstufenchors verbreitete festliche Stimmung. Mit mehrstimmigen Liedern aus Deutschland, Spanien, Israel und den USA nahmen die Nachwuchssänger ihre Zuhörer mit ansteckendem Enthusiasmus mit auf eine weihnachtliche Weltreise.
Der Höhepunkt des Abends war die anspruchsvolle „Missa Brevis in F-Dur KV 192“ von Wolfgang Amadeus Mozart, die er im Alter von nur 18 Jahren komponierte. „Die Leichtigkeit, in der diese Musik dem Hörer erscheint,  darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie an Sänger und Instrumentalisten hohe Anforderungen stellt“, erklärte Helmut Weber im Vorfeld. Vier Monate lang hatte der Chor aus Schülern, Lehrern und Eltern für diesen Auftritt geprobt. Im Vergleich zum Vorjahr war die Zahl der Musiker deutlich zurückgegangen, was die Probearbeit erschwert hatte.

In der Aufführung war von den Hürden bei der Vorbereitung allerdings nichts mehr zu spüren. Getragen vom klangvollen Spiel des vierzehnköpfigen Orchesters brillierte der Chor mit ausdrucksstarken Kontrasten zwischen kraftvollem Forte und leichtem Piano. Bereichert wurde der Chorsatz durch die strahlenden Stimmen der Solisten Johanna Zimmer (Sopran), Amelie Sophie Müller (Alt), Rainer Tetenberg (Tenor) und Daniel Raschinsky (Bass). Durchgängig bewiesen die Musiker und Sänger Professionalität durch saubere Intonation und ihr abgestimmtes, differenziertes Zusammenspiel. Souverän meisterten sie auch schwierige Passagen. So erfüllte Mozarts Musik die Kirche mit der für ihn typischen Eleganz.
Die sichtlich beeindruckten Zuhörer bedankten sich mit begeistertem Applaus für einen gelungenen Adventabend. Schulleiter Günter Ost bemerkte abschließend: „Die bis auf den letzten Platz gefüllte Johanneskirche zeigt, wie gut das Weihnachtskonzert des Max-Born-Gymnasiums angenommen wird. Ich freue mich, dass so viele Menschen diesen gelungenen Abend dazu genutzt haben, in der hektischen Vorweihnachtszeit innezuhalten.“

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