Nicht nur in Kanada ha ben in dieser Woche die olympischen Spiele begonnen, sondern auch im Rems-Murr-Kreis. Im Gegensatz zur wirklichen Olympiade wurde hier allerdings vorbildlich vorgeführt, wie man mit überschaubarem finanziellem Aufwand dennoch große Wirkung erzielen kann.
„Olympische Spiele“ lautete das diesjährige Motto des Schülerzirkus Tajatelli. Im Musiksaal des Max-Born-Gymnasiums bewiesen Schüler aller Klassenstufen am Mittwoch- und Donnerstagabend ihr artistisches Können.
Der Abend begann klassisch: Läufer trugen eine Fackel durch die Manege und entzündeten das olympische Feuer. Die Dekoration, für die die Bühnenbild-AG unter Leitung von Stefanie Hübner viel Zeit und Mühe investiert hatte, sorgte für ein Ambiente, das einer Olympiade würdig war. Für ein stimmiges Gesamtbild sorgten auch Kostüme und Maske.

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal wurden die Zuschauer in den folgenden Stunden durch verschiedene Disziplinen geführt. In der Pause versorgte die Debating-AG des Max-Born-Gymnasiums das Publikum mit Popcorn, Gebäck und Getränken.
Der Zirkusnachwuchs balancierte auf Einrädern, Clowns warfen Diskus, maßen sich in der offensichtlich neu in den olympischen Kanon aufgenommenen Sportart Sackhüpfen und begeisterten ihr Publikum mit Zaubertricks. Flexibel zeigten sich Speerwerfer, die sich nicht mit Weitwerfen begnügten, sondern auch gekonnt eine Stabjonglage-Choreographie darboten. Besonders stimmungsvoll war die feuerwerksartige Jonglage mit Leuchtkugeln, bei der neben älteren, zirkuserfahrenen Schülern auch Andreas Krebs, MBG-Lehrer und begeisterter Leiter der Zirkus-AG, mit von der Partie war. Schülersprecher Christan Steck führte als Moderator in Frack und Zylinder überzeugend durch das Abendprogramm.
Und so wurden die kleinen und großen Artisten nach einem abwechslungsreichen Abend von ihrem Publikum auch mit viel Applaus belohnt. |